Kein einziges der 16 gesteten Spiele ist für Kinder empfehlenswert. Das liegt unter anderem daran, dass viele Apps zu Käufen drängen.
Getestet wurden alle derzeit beliebten Mobile Games: Darunter Fortnite, Roblox, Brawl Stars, Clash of Clans und Minecraft. Alle Apps wurden von dem bekannten Verbrauchermagazin Stiftung Warentest als „inakzeptabel“ eingestuft. Nur Minecraft bekam die Bewertung „bedenklich“. Mit Hilfe von Eltern und einigen technischen Einstellungen sei es für Kinder zumindest okay.
Ein blutiger Amoklauf im Spiel Roblox – das ab 12 Jahren freigegeben ist, aber auch für jüngere Spieler leicht zugänglich – ist nur ein Beispiel für die endlose Gewalt, Sex und Hassbotschaften, die die Stiftung in den derzeit beliebtesten Spielen gefunden hat. Auch die hohen Kosten für virtuelle Gegenstände (Loot) und das Fehlen von Schutzmaßnahmen führten dazu, dass die Tester die Spiele schlecht bewerteten. Obwohl diese Spiele in den App-Stores von Apple und Google ganz oben stehen, sind sie nicht für junge Menschen geeignet. Ein großer Kritikpunkt sind auch die manipulativen, suchtfördernden Mechanismen, die überall in den Spielen zu finden sind. Häufiges und tägliches Spielen wird belohnt, und eine lange Online-Zeit ist fast notwendig, um im Spiel erfolgreich zu sein.
Eigentlich wissen wir alle, dass wir Jugendlichen diese Games gerne zocken. Jetzt ist die Frage, wie Politik, Eltern und Pädagogen damit umgehen wollen. Werden die Spiele verboten? Wahrscheinlich nicht, wenn damit Geld verdient wird. Unser Vorschlag: Warum lassen wir nicht Kinder und Jugendliche bei der Entwicklung von Games mitmachen? Alternative Bezahlmodelle wären auch eine Möglichkeit, um die Spielsucht nicht weiter zu fördern.
Quelle: https://www.test.de/Spiele-Apps-fuer-Kinder-im-Test-5197290-0/



















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